Präzise Erfassung als Schlüssel zum Energiemanagement

Im Druckluftbereich baut erfolgreiches Energiemanagement auf die Reduzierung von Leckagen und sonstigen Verlusten. Aber woher kommt das Wissen, welche Einsparungen möglich sind, wenn konkrete Messwerte fehlen?! Hinzu kommt, dass einfaches Beobachten nicht reicht, da Verluste im Druckluftnetz oft “unsichtbar” sind - bis zum Peak in der Energierechnung. Und oft fällt selbst dieser nicht direkt ins Auge, z. B. wenn der Verbrauch langsam aber stetig mit dem Alter einer Anlage zunimmt.

Anders bei DMK, einer Firma die sich ihrem Potenzial zur Einsparung bewusst ist. Einer der Marktführer der Milchindustrie, mit einem Jahresumsatz von über 4 Milliarden Euro, hat seinen Fokus daher gezielt auf das Druckluftsystem gerichtet. Täglich verbraucht allein die Niederlassung in Nordhackstedt ca. 38.000m³ Druckluft, um 1.6 Mio. Liter Milch zu verarbeiten. Im Verpackungsbereich werden wöchentlich weitere 320 kg Stickstoff bzw. Kohlendioxid verbraucht - neben Druckluft wichtige Gase im täglichen Produktionsablauf.

Druckluft verantwortlich für ein Fünftel aller Energiekosten

Ähnliches gilt für ähnliche Betriebe, die auf Druckluft setzen. Oft sind umfangreiche und komplexe Druckluftnetze installiert, die bis zu 20% des gesamten Energieverbrauchs ausmachen. Einzig die Energieversorger profitieren davon.

Hauptursache für hohe Verluste im Betrieb sind oft offensichtlich, verpuffende Abwärme, Leckagen mit bis zu 50% an Verlusten und fehlende Steuerungssysteme, die sich aber erst bemerkbar machen, wenn es zum Druckabfall kommt.

Kompressoren müssen smarter werden - nicht größer

Eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts hat erst kürzlich vorgerechnet, dass 1,7t Mio. CO2 jährlich durch Leckagen verursacht werden. Und das allein in Deutschland - genaue Zahlen bzw. Prognosen für den Rest der Welt wagt keiner zu machen.

Neben der globalen Erwärmung rücken so vor allem die finanziellen Auswirkungen in den Vordergrund. Eines der größten Ziele unserer Zeit sollte daher der Wettbewerbsvorteil durch steigende Effizienz sein. Betrachtet man das Wachstum der EU, bzw. die Stagnation, wird mehr als deutlich, dass kleinere Gewinne allein durch schnelles, smartes Handeln möglich sind.

Die Liebe steckt im Detail

DMK nutzt seit Jahren erfolgreich Sensorn von CS Instruments, um genau diese Ziele zu erreichen. Verbrauch und Volumen werden von mehreren VA 420 Sensoren in Kombination mit einem Datenlogger DS 300 genutzt, zusätzlich sind ein mobiles Taupunkt-Messgerät DP 300 sowie Leckage-Suchgerät LD 300 im EInsatz.

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